E-Gitarre

E-Gitarre ist die Abkürzung für Elektronische Gitarre, die über eine Verstärker elektrisch verstärkt wird. Sie hat einen massiven Korpus der die Saitenschwingung physikalisch nicht verstärkt. E-Gitarre unterschiedet sich vor allem durch die Spielweise zur akustik Gitarre. Die besonderen Spieltechniken der E-Gitarre werden durch Georg Norberg’s E-Gitarren Masterkurs der breiten Masse zugänglich gemacht.

Dynamikprozessor

Ein Dynamikprozessor ist ein Effektgerät, das die Lautstärke eines Signals verändert. In analogen Geräten wird dieses mit einem VCA (Voltage Controlled Amplifier) und einem Hüllkurvenfolger (Envelope Follower) realisiert. Es gibt vier Typen mit unterschiedlichen Funktionsweisen: der Limiter, der Kompressor, der Expander und das Gate. Dynamikprozessoren finden vor allem in der PA- und Studio-Technik Verwendung. Meistens werden Kompressor und Limiter in einen gemeinsamen Effektprozessor integriert. Professionelle Dynamikprozessoren bieten alle vier Funktionen gemeinsam an.

Dobro (Gitarre)

Die Resonatorgitarre die auch umgangsprachlich Dobro genannt wird, ist eine typische Blues Gitarre. Dobro ist der Name einer Firma, die mit als erste eine Resonatorgitarre herstellte. Der Name geht auf fünf tschechoslowakische Einwanderer – Dopyera Brothers – zurück, die zunächst bei National 1927 mit dem Gitarrenbau begannen. Der Korpus der Resonatorgitarre (Dobro) besteht aus einer Metall-Legierung. Die Saiten liegen am Steg auf dem Resonator auf und erzeugen so ein Klang wie aus einem Lautsprecher. Der Resonator, der in der Gitarre auf einem Rand aufliegt, ist hauchdünn und sehr leicht. Die Dobro Resonatorgitarre hat allerdings aufgrund ihrer Beschaffenheit aus Metall ein relativ hohes Gewicht.

DMX-Signal

Als DMX-Signal (Digital Multiplex und DMX512) wird das Digitale Steuersignal für Dimmerpacks, Farbwechsler, Scans, Nebelmaschinen, etc. bezeichnet. Das Digital Multiplex Signal wird vom Lichtmischpult an die externen Geräte über fünfpolige XLR-Stecker-Kabel gesendet. DMX ist auch bekannt als DMX512 oder DMX-512/1990 was als ein digitales Steuerprotokoll festgelegt wurde, das in der Bühnen- und Showtechnik zur Steuerung von Dimmern, „intelligenten“ Scheinwerfern und Effektgeräten angewandt wird. DMX-Signale basieren auf RS-485. Zur Verwendung kommt ein symmetrisches Übertragungsverfahren welches sich durch eine hohe Störsicherheit auszeichnet. Die Pegel sind dabei 0V und 6V. Die Übertragungsrate beträgt 250 kbit/s. Standardisiert wurde DMX früher als erstes durch USITT („USITT DMX512“, „USITT DMX512/1990“), im Jahr 2000 folgte die DIN 56930-2 und 2004 die USITT DMX512–A. Als Steckverbinder sind fünfpolige XLR-Stecker vorgeschrieben, aufgrund des Preises wird jedoch häufig, besonders bei billigeren Geräten, die dreipolige Variante verwendet die sonst bei Mikrofonkabeln eingesetzt wird. Das freie Kontaktpaar wird oft nicht angeschlossen, es kann jedoch für einen Rückkanal, „Talkback“ oder einen weiteren Sendekanal verwendet werden. (DMX-Signal)

Distortion

Distortion, lat./engl. für Störung, Verzerrung bezeichent einen Soundeffekt der als gewollte Übersteuerung der Vorstufe, Preamp des Verstärkers überwiegend für E-Gitarren-Signale verwendet wird. Den Distortion gibt es in Form eines Effekgerätes als Einzel-Fusschalter oder fürs 19″ Rack in Form eines Verzerrer, Fuzz, auch im Fachjargon kurz „Zerre“ genannt. Die Verzerrung durch das Übersteuern der Endstufe wird dagegen Overdrive genannt. Übersetzt heist Disortion Zerstückelung oder Zerteilung und klingt auch dementsprechend. Das Gitarresignal wird elektronisch zerhackt und mit Dreiecks oder Rechecksfrequenzen mit Oberwellen angereichert. Diese Oberwellen bestimmen maßgeblich den Klangcharakter des Distortion-Sounds der Gitarre. Eingesetzt wird dieser Sound hauptsächlich im Metal und Hardrock Bereich.

Dimmerpack

Ein Dimmerpack hat die Aufgabe den Strom auf die einzelnen Bühnenlampen (Spotlight, Moodlightning) zu verteilen und ermöglicht das Ansteuern der Lampen durch einen Lichtmixer, Lichtmischpult. Dimmen an sich bedeutet, die Helligkeit (Spannung an der Lampe) stufenlos zu steuern. Ein Dimmer ist auch in den Kanalzügen des Lichtmischpultes integriert.

Diminuendo

Diminuendo auch kurz: dim. ist die Bezeichnung in der Musik für „An Lautstärke abnehmend“. Diminuendo kommt, wie viele andere Fachbegriffe der Musik, aus dem Italienischen.

DI Box

In einer DI Box ist eine elektronische Schaltung zur Symmetrisierung eines asymmetrischen Signal verbaut. Dies wird benötigt um zum Beispiel ein Gitarrensignal über lange Stecken zu übertragen. Oft sind DI Boxen auch mit Pegel- und Potentialausgleich ausgestattet. Jede DI Box sollte auch einen Groundlift Schalter (GRD-Lift) besitzen, mit dem Brummschleifen eliminiert werden können. In diesem Zusammenhang spricht man auch oft von aktiven DI Boxen und passiven DI Boxen. Einige Gitarren- und Bass Verstärker haben eine DI Box bereits integriert und können so direkt ein symmetrisches Signal abliefern was über lange Strecken dann zum Mischpult geleitet werden kann.

Dezibel

dezi Bel kurz: dB ist eine logarithmische Maßeinheit für den Schalldruckpegel der sich wie folgt gliedert: 0 dB = Hörgrenze ca. 80 dB = Straßenlärm ca. 110 dB = Disco Beschallung ca. 135 dB = Schmerzgrenze

Delay

Delay ist das englische Wort für Verzögerung. Von einem Effektgerät erzeugte Verzögerungen (Delay) haben das Ziel der Raumdefinition bzw. des Verdichtens eines Einzelsignals. In der Praxis hört sich ein Delay Effekt an wie im Gebirge ein Echo. Je nach Delay-Zeit die in Millisekunden kurz: ms gemessen wird kommt das Signal schnell oder erst viel später wieder zurück. Der Delay Effekt wiederholt sich so oft, bis er langsam verklingt. Besonders häufig ist ein Delay bei Gesang (Vocals) und Gitarre und Keyboard zu hören. Für den Bass wird Delay wegen der Rythmischen Präzision die erforderlich ist nicht eingesetzt.